Schwimmen und Radfahren mit der Apple Watch
Verschiedene Aktivitäten in der Workout-App von watchOS
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- Willem L. Middelkoop
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- Aus dem englischen Original von einem Sprachmodell in zwei Durchgängen (Übersetzung und Korrektur) mit Glossar und Rechtschreibprüfung übersetzt; noch nicht von einem Muttersprachler gelesen.
Zusammenfassung
Diesen Monat hat Apple eine neue Apple Watch Serie vorgestellt und ein Update für watchOS veröffentlicht. Die Smartwatch richtet sich immer stärker auf Gesundheit und Fitness aus. Das hat mich neugierig gemacht: Wie gut funktioniert die Apple Watch bei verschiedenen Aktivitäten?
Volltext
Radfahren und Schwimmen
Für diesen Test habe ich eine Apple Watch + Nike benutzt, die sportlichste Variante. Bei Gesundheit und Fitness sind aber alle Apple Watches gleich. Weil ich ein bisschen ein Datenfreak bin, habe ich mir einen zweiten Tracker ans Handgelenk geschnallt, um die Daten vergleichen zu können.

Statt Apps von Drittanbietern habe ich die eingebaute Workout-App von Apple genommen. Bei älteren Modellen der Apple Watch fehlten mir Funktionen. Seit Apple watchOS aktualisiert hat, ist daraus aber ein sehr guter Aktivitätstracker geworden. Ich schwimme und fahre gern Rad, also habe ich die Uhr mit ins Wasser und auf die Straße genommen.
Radfahren mit der Apple Watch
Mit der Apple Watch Rad zu fahren ist einfach. Uhr anlegen, in der Workout-App „Radfahren starten“ antippen und losfahren! Externe Sensoren (für Geschwindigkeit, Trittfrequenz oder Herzfrequenz) brauchst du nicht, denn die Watch liefert alles, was für die Auswertung nötig ist.

Die Watch fühlt sich gut am Handgelenk an, das Sportarmband aus Silikon ist sehr bequem. Gerade die Modelle aus Aluminium sind angenehm leicht, und das ist beim Training Gold wert. Beim Fahren behältst du die Straße im Blick, die Uhr wertet im Hintergrund aus. Wirfst du während des Trainings einen Blick darauf, siehst du eine Zusammenfassung des aktuellen Stands.
Fahrtdaten
Nach der Fahrt beendest du die Trainingseinheit in der App. Die Daten werden automatisch auf dein iPhone übertragen, und dort kannst du deine Leistung im Detail ansehen.

Du siehst Durchschnittsgeschwindigkeit, Strecke, Fahrtdauer, Kalorien und Herzfrequenz. Das Herzfrequenzdiagramm gefällt mir, denn es zeigt deutlich, wie sich die Intensität während der Fahrt verändert hat. Außerdem kannst du deine Route auf einer Karte sehen. Ein (sehr) nettes Detail ist die Farbe meiner Strecke: Grün steht für schnelles, Rot für langsames Fahren. Wer seine Durchschnittsgeschwindigkeit verbessern will, erkennt so sofort, wo er langsam ist.
Schwimmen mit der Apple Watch
Auch das Training im Schwimmbad ist einfach. Bevor du ins Wasser springst, startest du eine Schwimmeinheit. Dabei schaltet sich automatisch die Wassersperre ein und der Touchscreen wird deaktiviert (mit nassen Fingern ist er ohnehin mühsam). Du kannst die Länge des Beckens eingeben, damit die Uhr deine Schwimmzüge besser auswertet.

Am Ende drehst du die Digital Crown der Watch, um die Wassersperre aufzuheben. Die Watch gibt einen Ton ab und drückt das Wasser aus den Lautsprechern. Eine wirklich clevere Lösung, Hut ab vor den Apple-Ingenieuren.

Nach dem Schwimmen zeigt dir die Apple Watch eine Zusammenfassung. Du siehst, wie oft du das Becken durchschwommen hast, und die Gesamtstrecke.

Auf dem iPhone kannst du die Schwimmeinheit im Detail analysieren. Die Apple Watch überträgt die Schwimmdaten automatisch, sobald sie wieder in Reichweite deines Telefons ist. Du musst das Telefon also nicht ans Becken (oder gar hinein) mitnehmen. Es ist erstaunlich, dass die Watch im Wasser die Herzfrequenz messen kann. Mit den Gyrosensoren erkennt sie genau, welchen Schwimmstil ich benutze und wie lange, inklusive der kleinen Pausen zwischen den Bahnen.
Fazit
Die Apple Watch ist nur ein winziges Gerät am Handgelenk, und doch steckt so viel Rechen- und Analyseleistung darin. Zusammen mit dem iPhone ist sie ein fantastischer Sportbegleiter.
Mich beeindruckt die Vielseitigkeit: Ich habe dieselbe Apple Watch zum Schwimmen und zum Radfahren benutzt. Für ordentliche Fahrtdaten brauchst du keinen eigenen Fahrradcomputer mehr. Besonders beeindruckt hat mich, wie gut die Watch meine Bewegungen unter Wasser erfasst.
Die eigene Leistung zu messen kann beim Training motivieren. Du siehst deinen Fortschritt und holst vielleicht noch ein bisschen mehr aus dir heraus. Also, ab in Bewegung!
Update zum Radfahren mit der Apple Watch:
Lies auch meinen anderen Beitrag über die Apple Watch als Fahrradcomputer am Rad.